Dozent gesucht für Auftrag - Beziehungsarbeit

Wir suchen Dozenten für diesen und andere Aufträge. Für Auftrag bewerben.

Thema:
1. Beziehungsarbeit
2. Emotionsarbeit
3. Soziale Arbeit - Allgemein / Grundlagen
4. Soziale Arbeit - Erwachsene
5. Soziale Arbeit - Kinder / Jugendliche
6. Eltern und Familie
7. Teilzeitarbeit für Frauen und Mütter
8. Teilzeitarbeit für Männer und Väter
9. Trennung mit Kindern
10. Frauengesundheit / Mädchengesundheit
11. Präventionsmaßnahmen Gesundheit
12. Ernährungsberatung / Ernährungslehre
13. Bewerbungstraining - Bewerbungscoaching
14. Coaching - Systemisches Coaching
15. Resilienz / Psychische Widerstandsfähigkeit
16. Selbstreflexion

Auftrag Info:
Wir suchen Honorarkräfte/Coaches die gern in unserem Projekt gemeinsam mit uns tätig sein wollen.
Vorrangige Ziele der Bildungsmaßnahme Stark Alleinerziehend sind:
• Beseitigung von Problemlagen
• Gewinnung der Teilnehmenden für Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben
• Verbesserung der sozialen Situation
• Einbindung bzw. Ausbau von Netzwerken
• Unterstützung bei der Suche bzw. Ausbau der Kinderbetreuung
• Entwicklung individueller Strategien und Lösungen
• Herstellen der Beschäftigungsfähigkeit
Die Leistungserbringung ist ausschließlich auf den einzelnen Teilnehmer auszurichten. Durch die direkte
Ansprache und den Einsatz von Einzelgesprächen sollen die Teilnehmer wieder erreicht und Potentiale
entwickelt werden, die durch Gruppenmaßnahmen nicht mehr zu erzielen sind.
Für den Maßnahmeerfolg ist eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre auf Augenhöhe des Teilnehmers
entscheidend. Der Teilnehmer soll sich in seiner persönlichen Situation (Ängste, Sorgen und Erwartungen)
verstanden und respektiert fühlen. Der Teilnehmer ist insofern zu bestärken und soll die Unterstützung und
Anreize erhalten, um für sich selbst eine Perspektive zu entwickeln und diese aktiv und nachhaltig zu
verfolgen.

Teilnehmer
Teilnehmer sind grundsätzlich Alleinerziehende, die einer individuellen Unterstützung bedürfen, um sie für die
Aufnahme einer Ausbildung und/oder einer Erwerbstätigkeit sowie ggf. einer beruflichen Qualifizierung zu
motivieren, schrittweise an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen bzw. bei entsprechender
Eignung zu vermitteln.

Zu den Teilnehmern können auch erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit Migrationshintergrund gehören, die
über Sprachkenntnisse verfügen (Sprachniveau mindestens B1), die es zulassen, den Inhalten der Maßnahme
zu folgen und erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die sich noch in Elternzeit befinden

Die individuelle Teilnahmedauer eines Teilnehmers ist abhängig vom individuellen Unterstützungsbedarf
und wird durch den Bedarfsträger festgelegt.
Mit der Teilnahme ist für jeden Teilnehmer ein persönliches Coachingbudget verbunden, welches der
Bedarfsträger bei Unterbreitung des Maßnahmeangebotes individuell festlegt.
Eine Coaching-Stunde entspricht 60 Minuten. Das Coaching erfolgt im Rahmen von einzelfallbezogenen
KontaktgesprächenDabei ist jedoch
sicherzustellen, dass der Teilnehmer an mindestens zwei Tagen pro Woche in der Maßnahme persönlich
anwesend ist. Als persönliche Anwesenheit gilt jedes persönliche Gespräch mit dem Teilnehmer. Dieses ist
an keinen Ort gebunden, sondern kann bedarfsorientiert zum Beispiel beim Teilnehmer zu Hause, in seinem
unmittelbaren Wohnumfeld (Café oder Jugendclub etc.) oder in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers
stattfinden.

Fördereinheiten
Kompetenzbilanzierung
• beruflich relevante Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten,
• förderliche und/oder hemmende Rahmenbedingungen aus dem persönlichen/sozialen Umfeld,
• die Motivation des Teilnehmers,
• mögliche Hemmschwellen für eine Beschäftigungsaufnahme (z.B. gesundheitliche Einschränkungen,
Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Sprachbarrieren),
• eigene Vorstellungen und Zielsetzungen des Teilnehmers.

Berufliche Orientierung und Bewerbungstraining
Ziel der Fördereinheit ist
• die Orientierung durch einen Überblick über den Arbeitsmarkt sowie Informationen über die Anforderungen
und Arbeitsbedingungen in bestimmten Berufszweigen
• die Erarbeitung von realistischen Erwartungen (u.a. realistische Berufsziele, Gehaltsvorstellungen etc.)
• Erarbeitung nachhaltiger beruflicher Perspektiven unter Berücksichtigung der Angebots- und

Teil 1
Überblick über den aktuellen Arbeitsmarkt in der Region/bundesweit sowie Ausblick auf künftige
Entwicklungen
Arbeitsbedingungen und Anforderungen in:
• Industrie und Handwerk
• Pflege
• Wirtschaft und Verwaltung
• Hotel- und Gaststätten
• Dienstleistung und Handel
sind im Überblick darzustellen.
Teil 2
Das Bewerbungstraining umfasst mindestens folgende Punkte:
• Möglichkeiten der Ausbildungsstellen- und Arbeitssuche (z.B. Online-Angebote, Tagespresse)
• Prüfung der Aktualität/Anerkennung etwaiger Zertifizierungen und Qualifikationen
• Vermittlung der aktuellen Standards zur Erstellung von schriftlichen Bewerbungsunterlagen
• Erstellung eines vollständigen, individuellen Satzes Bewerbungsunterlagen (inkl. Bewerbungsfoto, soweit
der Teilnehmer zugestimmt hat) nach den aktuellen Standards, so dass der Teilnehmer diese selbst je
nach Stellenangebot neu erstellen kann
• Bewerbung per Telefon/Internet/E-Mail
• Möglichkeiten der Initiativbewerbung (Inserate, Bewerbung per Internet) aufzeigen und nachverfolgen
• Entwicklung von Selbstvermarktungs- und Bewerbungsstrategien
• Vorbereitung Testverfahren
Den Teilnehmern sind die erforderlichen Materialien und Medien zur Erstellung aussagefähiger und
qualitativer Bewerbungsunterlagen zur Verfügung zu stellen. Zudem ist jedem Teilnehmer ein elektronischer
Datenträger zur Speicherung seiner eigenen Bewerbungsunterlagen zur Verfügung zu stellen.
Teil 3
Unterstützung im Umgang mit der JOBBÖRSE der BA und Befähigung zur Nutzung der Funktionen. Sollte
sich im Lauf der Maßnahme herausstellen, dass digitale Kompetenzen fehlen, die für eine Nutzung der
JOBBÖRSE der BA oder zum selbständigen Versand von Bewerbungen per E-Mail oder online erforderlich
sind, ist der Teilnehmer entsprechend zu befähigen.
Dies betrifft insbesondere:
• Befähigung des Teilnehmers zur eigenständigen Nutzung der JOBBÖRSE
• Einführung in den Aufbau des Bewerberprofils
o Persönliche Daten
o Lebenslauf
o Fähigkeiten
o Stellengesuche
• Einführung in die Möglichkeit der Stellensuche mit der JOBBÖRSE der BA
o Vorstellung der Suchmöglichkeiten
o Funktionsweise Suchassistent
o Funktionsweise der Ergebnisliste
o Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern
o Kontaktaufnahme durch den Arbeitgeber
• Einführung in die Funktionalitäten des Bewerbungsmanagements in der JOBBÖRSE der BA
o Bewerbungsvorlage erstellen
o Bewerbungsmappe erstellen
o Bewerbungen verwalten
• Gemeinsamer Bewerberaccount
o Bewerbungen und Vermittlungsvorschläge online verwalten
o Nutzung der Nachrichtenfunktion
B.2.1.3 Bewerbungscoaching
Das Bewerbungscoaching als Fördereinheit umfasst insbesondere die Arbeit mit dem Teilnehmer am eigenen
Bewerberangebot und umfasst mindestens:
• Analyse des bisherigen Bewerbungsverhaltens, des Bewerbungsverlaufs und der Bewerbungsunterlagen
• Bewertung der Eignung und Neigung (u.a. berufsfachliche Kenntnisse und Fertigkeiten, Teamfähigkeit)
und realistische Einschätzung der Eingliederungschancen
• Konstruktive und kritische Reflektion bisheriger Aktivitäten des Bewerbers
• Angemessenes Erscheinungsbild
• Herausarbeiten der bewerbungsrelevanten Stärken und Potenziale (inkl. Sozialkompetenz),
• Steigerung der beruflichen Mobilität und Flexibilität, insbesondere durch Darstellung alternativer
Arbeitszeitmodelle und alternativer Beschäftigungsformen (Vereinbarkeit Familie und Beruf) insbesondere
auch durch Darstellung alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten (u. a. Zeitarbeit, Selbständigkeit,
Chancen Nebenverdienst und befristeter Beschäftigungsverhältnisse)
• Stärkung der Eigeninitiative und Motivation - positives Denken
• Erarbeitung realistischer Erwartungen und Chancen auf dem erreichbaren Arbeitsmarkt
• Vorbereitung auf und Begleitung der Teilnehmer zu Vorstellungsgesprächen (Verhaltensregeln,
Körpersprache, Kommunikationstraining)

Abbau von allgemeinen Beschäftigungsbarrieren
• Mobilitätsverhalten erproben und stärken (aktive Nutzung ÖPNV, Informationsmöglichkeiten wie
Fahrpläne kennen und nutzen, Pendelbereitschaft erhöhen)
• Aufzeigen von Entwicklungs- und Lebensperspektiven
• Optimierung des Erscheinungsbildes, allgemeine Hygiene- und Outfitberatung
• eigene Stärken und Ressourcen erkennen und mobilisieren, vermeintliche Schwächen umdeuten
• Förderung von Tagesstrukturen sowie zur Planung und Einhaltung von Terminen - Zeitmanagement
• eigenes Verhalten in Stresssituationen erkennen und erfahren, alternative Verhaltensweisen erproben
• Erlernen von Bewältigungsstrategien für konfliktreiche Situationen
• Umgang mit Wut, Enttäuschung und Rückschlägen reflektieren
• Gesprächssituationen in der Arbeitswelt erörtern, Selbstpräsentation/mit Persönlichkeit überzeugen
• Fähigkeit erlernen, mit belastenden Situationen wie z.B. Misserfolgen, Unglücken, Notsituationen,
traumatischen Erfahrungen, Risikosituationen umzugehen
• Netzwerke (bestehend aus Familie, Freunden oder Müttern und Vätern) aufbauen, auf die in
Notsituationen zurückgegriffen werden kann
• Befähigung für ein eigenes gesundes Verhalten (z.B. Nutzung von Sportvereinen oder Fitnessstudio,
Pflege von sozialen Kontakten, Stärkung des Selbstwert und Förderung von eigenen Interessen)
• Bewältigung prekärer Wohnsituationen
Der Abbau von Beschäftigungsbarrieren umfasst auch nachfolgende (Förder-)Schwerpunkte:
Wirtschaftliches Verhalten
• Transparenz über individuelle Situation schaffen, Wünsche und Ziele thematisieren (i.d.R. bei finanzieller
Unabhängigkeit)
• Möglichkeiten zur Erhöhung der Einnahmen/Verringerung der Ausgaben aufzeigen (Haushalts- und
Budgetberatung)
• Umgang mit knappen Ressourcen (Haushaltsplanung, Versicherungen, Kontoführung, Handyvertrag,
Sparpotentiale)
• Angemessener und finanzierbarer Wohnraum
• Beitrag zur Schuldenprävention leisten
• Informationen über regionale Beratungseinrichtungen
Den Teilnehmern ist die Möglichkeit zu bieten, selbst Ansätze zu entwickeln, die ihre Haltung zum Umgang
mit Geld und zum Konsumieren allgemein reflektieren. Ferner sollen sie eigene Handlungsalternativen
entwickeln, die auf ihre Lebenssituation zugeschnitten sind. So können sie lernen, dass es auch im Umgang
mit Geld und Konsum keine “objektiv” richtigen Lösungen gibt, weil das jeweilige Handeln von der jeweiligen
persönlichen Wertehaltung/-vorstellung bestimmt wird.
In konkreten Krisensituationen / bei Existenzproblemen ist es das Ziel, den Teilnehmer beim Erkennen seiner
eigenen Situationen zu unterstützen, Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen und den Teilnehmer bei der
Kontaktaufnahme zu Dritten (z.B. Schuldnerberatung) zu flankieren.

Gesundheitliche Orientierung
Ziel ist die Befähigung der Teilnehmer mit ihren gesundheitlichen Einschränkungen umzugehen. Die
Teilnehmer sollen lernen, wie sie sich verhalten können, um mit den gesundheitlichen Einschränkungen den
beruflichen Alltag zu bewältigen.
Dies beinhaltet auch Verhaltenstraining, um selbstschädigendes Verhalten zu reduzieren und neue
Verhaltensweisen zu erlernen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
Die Teilnehmer sind insofern dafür zu sensibilisieren, dass Sie durch Ihre eigene Einstellung und Ausstrahlung
sowie durch ihr Verhalten maßgeblich Einfluss darauf haben, wie sich ihre gesundheitlichen Einschränkungen
auf das Berufs- als auch Privatleben auswirken.
Unterstützung bei der Organisation der Kinderbetreuung
Ziel ist die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Betreuung der Kinder. Die Teilnehmer
sollen den Vorteil eines festen sozialen Umfeldes und die Schaffung eines persönlichen Netzwerkes für die
Gewährleistung der Betreuung der Kinder lernen. Die Organisationsfähigkeit der Teilnehmer soll gestärkt und
die Hemmschwelle zur Inanspruchnahme von Unterstützungsmöglichkeiten gesenkt werden. Dies umfasst
auch die Beratung der Teilnehmer zu bestehenden staatlichen, kirchlichen oder von Dritten bereitgestellten
Kinderbetreuungsangeboten. Dies beinhaltet auch die Befähigung zum Umgang und zur Kompensation eines
Ausfalles des Kinderbetreuungsangebotes bzw. der Erkrankung des Kindes.
Zur Stabilisierung der persönlichen Lebenssituation sollen die Teilnehmer bei Erziehungsproblemen, bei
rechtlichen Fragen, in Krisensituationen auf vorhandene Hilfen wie auch kommunale Angebote hingewiesen,
ermutigt und unterstützt werden, diese in Anspruch zu nehmen.
Suchtprävention
Ziel von suchtpräventiven Bemühungen ist der verantwortungsvolle Umgang mit Suchtmitteln und
berücksichtigt gesundheitliche und rechtliche Aspekte. Die vollkommene Abstinenz im Hinblick auf illegale
Suchtmittel sowie der verantwortungsvolle und selbst kontrollierte Umgang mit Alkohol, Tabakerzeugnissen
und Artikeln der Unterhaltungselektronik mit dem Ziel weitgehender Abstinenz soll unterstützt werden.
Darunter fällt auch der bestimmungsgemäße Gebrauch von Medikamenten. Therapieangebote und
Beratungsstellen sind vorzustellen.
Die beschriebenen Inhalte dürfen die Leistungen zur primären Prävention der Krankenkassen nach § 20 SGB
V sowie die kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II (psychosoziale Betreuung sowie
Suchtberatung) nicht ersetzen. Der Auftragnehmer soll die Möglichkeit der lokalen Vernetzung und
Kooperation nutzen, z.B. mit Krankenkassen und Verbänden.

Seminarart: Projektmitarbeit


geplanter Zeitraum: vom 01.11.2022 bis 31.03.2023

Termindetails: Weitere Aufträge nach diesem Termin möglich.

Honorar: 25,00-30,00 € pro 60 min


Schulungsort
12249 Berlin, Deutschland


Auftrag 111598 vom 24.10.2022.
  

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