Dozent werden – ein Ratgeber f√ľr Einsteiger

Zusammenfassung

Dozentin vor Klasse

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Dieser Ratgeber hilft Ihnen beim Einstieg als freiberuflicher Dozent in der Erwachsenenbildung.

Was ist ein Dozent?

Dozenten sind Fachleute, die Wissen, Fertigkeiten oder Fähigkeiten vermitteln.

‚ÄěDozent‚Äú ist keine gesch√ľtzte Berufsbezeichnung. Eine Ausbildung oder Pr√ľfung, um sich Dozent zu nennen, ist nicht vorgeschrieben.

Sie arbeiten meist in der Weiterbildung f√ľr Erwachsene. Teilweise unterrichten sie in der Erstausbildung f√ľr Jugendliche. Je nach Bereich werden Dozenten auch Trainer, Lehrer oder Ausbilder genannt.

Warum Dozent werden?

Dozent ist einer der interessantesten Berufe. Er hat eine seltene Kombination aus Facharbeit und Arbeit mit Menschen.

Sie können mit gutem Fachwissen Grundlagenkurse geben. Dort ist die Arbeit mit Menschen der Schwerpunkt. Als Fachprofi geben Sie Expertenschulungen. Hier kommt es auf neuestes und höchstes Fachwissen an. Sie wählen Ihren Schwerpunkt.

Es gibt viele Gr√ľnde, sich f√ľr die Dozentent√§tigkeit zu entscheiden.

  • Sie sind in Ihrem Fachgebiet selbst√§ndig und wollen Ihre Auftragslage verbessern.
  • Sie haben mehrj√§hrige Berufserfahrung und m√ľssen sich neu orientieren. ‚ÄěAlte Hasen‚Äú werden in der Weiterbildung gesucht.
  • Sie haben Ihren Beruf und wollen etwas Neues ausprobieren. Stichwort Nebenberuf Dozent.

Sind Sie bereits Dozent? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und helfen zuk√ľnftigen Dozenten mit Ihren Erfahrungen.

Voraussetzungen

Unterricht

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Um Dozent zu werden, brauchen Sie:

  • Fachwissen
  • Vermittlungskompetenz
  • Zeugnisse

Fachwissen

Die Grundlage jeder Dozentent√§tigkeit ist Ihr Fachwissen. Sie m√ľssen etwas wissen, was Sie Ihren Teilnehmern beibringen. Es ist hilfreich, wenn Sie Fachwissen aus angrenzenden Bereichen haben, bei Einsteigerkursen aber nicht notwendig.

Vermittlungskompetenz

Sie brauchen die Fähigkeit, Ihr Fachwissen anderen Menschen beizubringen. Manche Menschen können dies von Natur aus. Vermittlungskompetenz und pädagogische Fähigkeiten lernen Sie aber auch in Seminaren. Das häufigste Seminar basiert auf der Ausbilder-EignungsVerOrdnung (AEVO).

Zeugnisse

In Deutschland ist es meist notwendig, Ihr Fachwissen mit Zeugnissen nachzuweisen. Sie sollten eine oder mehrere der folgenden Ausbildungen nachweisen.

  • Abgeschlossenes Studium
  • Meisterausbildung
  • F√ľr betriebliche Ausbildungen: Zertifikat nach der AEVO

Im Einzelfall weisen Sie Ihr Fachwissen anders nach.

Ausbilder-EignungsVerOrdnung (AEVO)

Starker Mann vor Tafel

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Die Pr√ľfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung ist ein gesetzlich festgelegter Nachweis Ihrer p√§dagogischen F√§higkeiten. Sie wird im Umgang kurz AEVO genannt und ist das h√§ufigste Zeugnis.

Sie legen die Pr√ľfung nach der AEVO bei Industrie- und Handelskammern (IHK) oder Handwerkskammern (HWK) ab. Voraussetzungen zur Teilnahme an der Pr√ľfung m√ľssen Sie nicht erf√ľllen. Wir empfehlen die Teilnahme an Seminaren zur Vorbereitung auf die Pr√ľfung.

Weitere Zeugnisse und Zertifikate

Es gibt eine Vielzahl weiterer Zeugnisse und Zertifikate.

  • Zeugnisse der Fachkompetenz
  • Zeugnisse der p√§dagogischen Kompetenz

In einigen Bereichen ben√∂tigen Sie solche Nachweise. F√ľr den Start in die Dozentent√§tigkeit sind sie nicht notwendig.

Aufträge erhalten

Ordner f√ľr Auftr√§ge

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Am effektivsten erhalten Sie Aufträge bei Auftraggebern, bei denen Sie schon unterrichtet haben.

Als Neueinsteiger legen Sie zuerst Profile bei Xing und dozentenpool24 an. LinkedIn und Initiativbewerbungen sind hilfreich, werden von Auftraggebern aber nicht so oft f√ľr die Dozentensuche genutzt.

Wenn Sie Ihren ersten Auftraggeber akquiriert haben, machen Sie dort einen guten Job und Sie erhalten weitere Aufträge.

Auftraggeber suchen Dozenten oft √ľber Mundpropaganda. Sie fragen dabei Dozenten vor Ort und befreundete Auftraggeber. Sorgen Sie bei Ihren Auftr√§gen daf√ľr, dass Ihre Dozentenkollegen und Ihre Auftraggeber sich positiv an Sie erinnern und Sie weiterempfehlen k√∂nnen.

Übrigens: Zuverlässigkeit ist Auftraggebern noch wichtiger als Fachwissen oder pädagogische Fähigkeiten.

Weitere Infos finden Sie in den Tipps zur Auftragsakquise.

Kostenlos anmelden & Aufträge erhalten

Finanzamt – Einkommensteuer – Umsatzsteuer

Anmeldung Finanzamt

Schriftzug Finanzamt

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Sie m√ľssen Ihre freiberufliche T√§tigkeit sp√§testens nach einem Monat bei Ihrem zust√§ndigen Finanzamt anmelden. Hierzu erhalten Sie das Formular “Fragebogen zur steuerlichen Erfassung”, welches Sie ausf√ľllen. Mehr m√ľssen Sie zu Beginn nicht machen. Als Dozent brauchen Sie keine Gewerbeanmeldung.

Einkommensteuer

Sie zahlen f√ľr Ihre Eink√ľnfte Einkommensteuer (ESt). Ihren Umsatz und Gewinn melden Sie als Einnahmen-√úberschuss-Rechnung (E√úR) mit der j√§hrlichen Steuererkl√§rung ans Finanzamt.

Die Einkommensteuer f√ľr Freiberufler entspricht der Lohnsteuer bei Arbeitnehmern. Das Finanzamt kann, abh√§ngig vom erwarteten Gewinn, eine viertelj√§hrliche Vorauszahlungen zur Einkommenssteuer festlegen.

Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer (USt) schlagen Sie auf Ihren Netto-Rechnungsbetrag auf. Ihr Auftraggeber √ľberweist Ihnen den Brutto-Rechnungsbetrag, bestehend aus Netto-Rechnungsbetrag plus Umsatzsteuer. Sie √ľberweisen die eingenommene Umsatzsteuer an das Finanzamt. Im Volksmund wird die Umsatzsteuer auch Mehrwertsteuer genannt.

Umsatzsteuer-Befreiung

Als Dozent haben Sie teilweise mit umsatzsteuerbefreiten Aufträgen zu tun. Dies sind meist öffentlich geförderte Bildungsmaßnahmen, sowie Aufträge an Hochschulen und Volkshochschulen. In diesem Fall stellen Sie Ihre Rechnung ohne Umsatzsteuer.

Wichtig: Sie brauchen von Ihrem Auftraggeber einen Nachweis der Umsatzsteuerbefreiung nach ¬ß 4 Nr. 21 UStG. Bei einer Finanzamtspr√ľfung m√ľssen Sie sonst Umsatzsteuer, die Sie nicht eingenommen haben, trotzdem an das Finanzamt zahlen. Lassen Sie sich eine Kopie der Bescheinigung geben.

Kleinunternehmerregelung

Wenn Ihre Ums√§tze 22.000 EUR (Stand 2020) pro Jahr nicht √ľbersteigen, k√∂nnen Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen. Sie stellen Ihre Rechnungen dann ohne Umsatzsteuer. F√ľr Privatpersonen w√ľrde Ihre Dienstleistung dadurch g√ľnstiger. Sie sparen sich Verwaltungsarbeit.

Ihre meisten Kunden werden aber umsatzsteuerbefreite Bildungstr√§ger oder Firmen sein. Die Bildungstr√§ger sind bereits umsatzsteuerbefreit. Die Firmen sind meist “vorsteuerabzugsberechtigt” und zahlen effektiv keine Umsatzsteuer. Damit haben Ihre meisten Kunden keinen finanziellen Vorteil.

Mit der Kleinunternehmerregelung¬† machen Sie einen “kleinen Eindruck” beim Auftraggeber. Das ist schlecht f√ľr die Auftrags-Akquise. Auch wenn Sie die notwendige Grenze unterschreiten, raten wir Dozenten von der Nutzung der Regelung ab.

Krankenversicherung – Rentenversicherung – Arbeitslosenversicherung

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Die wichtigsten drei Sozialversicherungen sind Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Dazu kommen noch die Pflegeversicherung und die Unfallversicherung. Als selbst√§ndiger Dozent sind Sie f√ľr Ihre Sozialversicherungen selbst verantwortlich.

Krankenversicherung

Sie w√§hlen zwischen einer privaten Krankenkasse und einer gesetzlichen Krankenkasse. F√ľr junge und gut verdienende Dozenten bieten¬† private Krankenkassen Vorteile. Die Monatsbeitr√§ge sind anfangs geringer als bei der freiwilligen Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse. Als Privatversicherter haben Sie eine gr√∂√üere Auswahl an √Ąrzten und sind bei der Arztwahl flexibler.

Mit zunehmendem Alter steigen die monatlichen Beiträge bei privaten Krankenkassen. Spätestens im Rentenalter zahlen Sie bei den privaten Krankenkassen mehr als bei den gesetzlichen Krankenkassen. Zeitgleich haben Sie weniger Einnahmen.

Die Pflegeversicherung schliessen Sie zusammen mit der Krankenversicherung ab.

Rentenversicherung

F√ľr selbst√§ndige Dozenten besteht Rentenversicherungspflicht. Sp√§testens drei Monate nach Beginn Ihrer selbst√§ndigen T√§tigkeit melden Sie sich bei der Deutschen Rentenversicherung.

Bei Eintritt in die Rentenversicherung wählen Sie aus drei Beitragsvarianten (Stand 2020):

Regelbeitrag
Sie zahlen ohne R√ľcksicht auf Ihr Arbeitseinkommen den Regelbeitrag. Er betr√§gt monatlich 579,39 EUR in den alten und 533,82 EUR in den neuen Bundesl√§ndern.

Einkommensgerechter Beitrag
Wenn Sie Ihr Arbeitseinkommen anhand des letzten Einkommensteuerbescheides nachweisen, können Sie den einkommensgerechten Betrag wählen. Er beträgt monatlich mindestens 83,70 EUR. Maximal beträgt er monatlich 1.283,40 EUR in den alten und 1.199,70 EUR in den neuen Bundesländern.

Halber Regelbeitrag f√ľr Einsteiger
In den ersten drei Kalenderjahren k√∂nnen Sie sich f√ľr den halben Regelbeitrag entscheiden. Er betr√§gt monatlich 289,70 EUR in den alten und 266,91 EUR in den neuen Bundesl√§ndern.

Wenn Sie als K√ľnstler oder Publizist t√§tig sind, k√∂nnen Sie eventuell √ľber die K√ľnstlersozialkasse rentenversichert werden. Sie zahlen die H√§lfte der Beitr√§ge. Beantragen Sie hierf√ľr eine Einzelfallpr√ľfung bei der K√ľnstlersozialkasse.

Arbeitslosenversicherung

Als freier Dozent haben Sie keine gesetzliche Absicherung bei Arbeitslosigkeit.

Einsteiger in die Selbst√§ndigkeit k√∂nnen die freiwillige Arbeitslosenversicherung w√§hlen, wenn Sie eine der folgenden Bedingungen erf√ľllen:

  • Sie waren in den letzten 30 Monaten vor Beginn der Selbst√§ndigkeit mindestens 12 Monate versicherungspflichtig besch√§ftigt.
  • Sie haben vor Beginn der Selbst√§ndigkeit Arbeitslosengeld erhalten. Die Bezugsdauer spielt keine Rolle.

F√ľr Einsteiger ist das Risiko von l√§ngeren Auftragsflauten und damit Arbeitslosigkeit h√∂her. Pr√ľfen Sie, ob sich eine freiwillige Arbeitslosenversicherung f√ľr Ihre Anfangszeit als selbst√§ndiger Dozent lohnt. Weitere Infos finden Sie im Merkblatt der Bundesagentur f√ľr Arbeit.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Nach einem Unfall oder einer Krankheit können Sie berufsunfähig sein. Um sich als selbständiger Dozent gegen Berufsunfähigkeit abzusichern, sollten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Die Monatsgeb√ľhren richten sich nach Alter, Beruf, Gesundheitszustand und die gew√ľnschte H√∂he der Berufsunf√§higkeitsrente.

Freiberuflich Рselbständig Рscheinselbständig

Gewerbe oder freiberuflich

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Wenn Sie als Dozent nicht fest angestellt sind, sind Sie selbständig. Als Dozent sind Sie Freiberufler.

Die Freiberuflichkeit ist eine privilegierte Selbst√§ndigkeit, wie sie auch √Ąrzte, Architekten oder Rechtsanw√§lte aus√ľben. Als Freiberufler brauchen Sie kein Gewerbe anmelden und sind nicht gewerbesteuerpflichtig.

Scheinselbständigkeit

Scheinselbständig sind Sie, wenn Sie vertraglich eine selbständige Tätigkeit vereinbart haben, faktisch aber als Arbeitnehmer abhängig beschäftigt sind. Wenn Scheinselbständigkeit bei Ihnen festgestellt wird, ergeben sich erhebliche finanzielle Probleme. Vermeiden Sie Scheinselbständigkeit unbedingt! Die Kriterien, um Scheinselbständigkeit festzustellen, sind teilweise unscharf definiert.

Am effektivsten verringern Sie das Risiko der Scheinselbst√§ndigkeit, indem Sie pro Kalenderjahr mehr als ein Sechstel Ihrer Auftr√§ge von anderen Auftraggebern erhalten. Dozentenportale wie ‚Äědozentenpool24‚Äú helfen Ihnen, Auftr√§ge f√ľr das eventuell fehlende Sechstel zu finden.

Indizien f√ľr Scheinselbst√§ndigkeit:

  • Sie waren bei dem Auftraggeber vorher abh√§ngig besch√§ftigt.
  • Sie erhalten feste monatliche Bez√ľge.
  • Sie sind weisungsgebunden.
  • Sie sind in die Organisationsstruktur des Auftraggebers eingebunden.

Wenn sie unsicher sind, stellen Sie vor Auftragsbeginn einen Antrag auf Feststellung des sozialrechtlichen Status bei der Deutschen Rentenversicherung. Sie erhalten die verbindliche Auskunft, ob Sie bei einem geplanten Auftrag selbständig tätig sind.

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Nebenberuf Dozent

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Sofern Sie in einem Hauptberuf fest angestellt sind, können Sie die Dozententätigkeit nebenberuflich starten.
Das hat folgende Vorteile:

  • Um die Sozialversicherungen (Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung) m√ľssen Sie sich nicht extra k√ľmmern, weil diese √ľber Ihren Hauptberuf verwaltet und bezahlt werden.
  • Sie k√∂nnen testen, ob der Dozentenberuf etwas f√ľr Sie ist. Wenn es als Dozent nicht klappt, bleiben Sie in Ihrem Hauptberuf und haben Lebenserfahrung gesammelt.

Bei jeder nebenberuflichen T√§tigkeit m√ľssen Sie folgende Punkte beachten:

  • Sie d√ľrfen Ihrem Hauptarbeitgeber keine Konkurrenz machen.
  • Ihre Nebent√§tigkeit darf nicht zu einer Beeintr√§chtigung Ihres Hauptberufes f√ľhren.
  • Urlaubstage und Krankheitstage sind nicht zum Arbeiten im Nebenberuf da.

Verdienstgrenzen

Damit Ihre Dozentent√§tigkeit als Nebent√§tigkeit ohne Sozialversicherungspflicht gilt, m√ľssen folgende Punkte erf√ľllt sein:

  • Der Monatsverdienst darf regelm√§√üig 450 EUR nicht √ľbersteigen.
  • Die Besch√§ftigungsdauer darf maximal drei Monate oder 70 Arbeitstage pro Kalenderjahr betragen.
  • Die w√∂chentliche Arbeitszeit darf 15 Stunden nicht √ľberschreiten.

Wichtig: Der maximal erlaubte regelm√§√üige monatliche Verdienst von 450 EUR bedeutet nicht automatisch, dass Sie einen Monat 5.400 EUR (12 Monate zu 450 EUR) verdienen d√ľrfen und den Rest des Jahres nichts weiter verdienen. Fragen Sie im Zweifelsfall vorher bei der Deutschen Rentenversicherung nach.

Anzeigepflicht Arbeitgeber

Je nach Arbeitsverhältnis haben Sie eine Genehmigungs- oder Anzeigepflicht:

  • Angestellter in der freien Wirtschaft: Sie brauchen keine Genehmigung von Ihrem Arbeitgeber und haben keine Anzeigepflicht.
  • Angestellter im √∂ffentlichen Dienst: Sie brauchen keine Genehmigung von Ihrem Arbeitgeber, haben aber eine Anzeigepflicht.
  • Beamter und √§hnliche Berufsgruppen: Sie brauchen eine Genehmigung von Ihrem Dienstherrn.

Nebenberuf & Scheinselbständigkeit

Wenn Sie nebenberuflich als selbst√§ndiger Dozent t√§tig sind, m√ľssen Sie genau wie bei der hauptberuflichen Selbst√§ndigkeit die Scheinselbst√§ndigkeit vermeiden. Auch hier gilt, dass Sie zur Vermeidung mehrere Auftraggeber ben√∂tigen.

Bei nur einem Auftraggeber empfiehlt sich die Anstellung in einem Minijob.

√úbungsleiterpauschale

Mit der √úbungsleiterpauschale k√∂nnen Sie bis zu 2.400 EUR im Jahr steuerfrei verdienen. Daf√ľr muss Ihr Auftraggeber eine gemeinn√ľtzige Organisation oder eine √∂ffentlich-rechtliche Institution sein.

Gemeinn√ľtzige Organisationen sind:

  • Eingetragene Vereine
  • Stiftungen
  • Gemeinn√ľtzige GmbHs (gGmbH)

√Ėffentlich-rechtliche Institutionen sind:

  • Schulen, Volkshochschulen & Universit√§ten
  • St√§dte & Gemeinden
  • Kirchen

Sie m√ľssen die Eink√ľfte aus der √úbungsleiterpauschale in Ihrer Steuererkl√§rung angeben. Versteuert werden sie aber nicht.

Schlusswort

Los geht's

© Robert Kneschke

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